Die Panels

Panel 1: Luftverkehr 2020 – Wie ist der Standort NRW aufgestellt?

Das erste Panel fokussiert auf die Frage, wie NRW als größter und wichtigster Luftfahrt-Standort Deutschlands für Herausforderungen der kommenden Dekade aufgestellt ist. Zentral ist die Frage nach einem ganzheitlichen Ansatz für Standort und Branche. Zu fragen ist auch, ob die Industriepolitik die Rolle spielt, die der Branche zukommt (Hintergrund: verpasste Chancen in der Vergangenheit –gibt es dafür Beispiele?). Stichworte hierzu wären: Standortpolitik, Klimaschutz, Air Traffic Management, Forschungs- und Förderprogramme etc. Weitere Fragen ergeben sich aus der Zusammensetzung des Podiums: Forschungsaufgaben, Transfer Wissenschaft-Wirtschaft, die Rolle der Airports für die Luftfahrtindustrie und Fluggesellschaften.

Teilnehmer:

  • Dipl.-Ing. Christoph Blume, Geschäftsführer Flughafen Düsseldorf International und  Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV)
  • Michael Garvens, Geschäftsführer Köln Bonn Airport
  • Prof. Dipl.-Ing. Rolf Henke, DLR-Vorstand Luftfahrt
  • Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter, Vorsitzende InnovationsAllianz NRW
  • Harry K. Voigtsberger, Minister des MBEBWV in NRW
  • Thomas Winkelmann, CEO Germanwings

 

Panel 2: NRW zwischen Spitzenforschung und Know-how Transfer

 Innovation im globalen Wettbewerb ist für die Luft- und Raumfahrt von herausragender Bedeutung – nicht zuletzt für den geschäftlichen Erfolg. Die enge und nachhaltige Zusam­menarbeit mit Instituten aus Wissenschaft, Forschung und Ausbildung sind daher zentrale Wettbewerbsfaktoren. Einige Stichworte sind neue Technologien in der Luftfahrt und deren Bewertung (Lebenszyklus eines Flugzeugs), leichtere und stabilere Werkstoffe, regenerative Treibstoffe, neues Flugzeugdesign, Querschnittstechnologien, neue Anwendungen und Geschäftsfelder. Im Zentrum des zweiten Panels steht die Frage, welche Innovationsschwer­punkte am Stand­ort der ABC-Region / NRW bereits bestehen und wie die „Agenda Zukunft“ aussehen muss. Vorgestellt und diskutiert werden herausragende Forschungsprojekte und Industrievorhaben aus NRW. Zu fragen ist ferner, wie sich der Fachkräftebedarf in Zukunft gestaltet und wel­chen Beitrag die Aus- und Weiterbildung in NRW spielt, aber auch welche Chancen sich durch verstärkten Know-How-Transfer bieten.

Teilnehmer:

  • Dipl.-Ing. Katharina Franz, RWTH Aachen, ATLA Projektleiterin
  • Dipl.-Ing. Robert Guntlin, Geschäftsführer ACCESS e.V. (Aachen)
  • Dipl.-Ing. Holger Küster, Geschäftsführer Aviation Power (Hamburg)
  • Jens Wemhöner, Geschäftsführer CEROBEAR GmbH, Ceramic Bearing Technology (Herzogenrath)

 

Panel 3: „Safety First“ – Luftfahrtsicherheit im Kraftfeld der EASA

Qualitätsmanagement ist in der Luftfahrtbranche unverzichtbar, um Effizienz- und Sicherheitsanforderungen optimal zu erfüllen. Vorschriften sind heute nur noch international wirksam, beispielsweise die neuen Anforderungen der Luftfahrtnorm EN 9100:2009. Im Zentrum der Diskussion steht die Frage, welche Rolle Zertifikate für die Positionierung am Standort und im globalen Wettbewerb spielen und wie sie rechtlich zu bewerten sind. Neben den Normen spielen auch andere Managementsysteme für mehr Effizienz und reduzierte Fehlerraten eine wachsende Rolle, etwa Six Sigma. Wie stark werden die Standortvorteile genutzt, die die EASA, Unternehmen wie der TÜV und Hochschulen wie die FH Aachen bieten? Wie stehen die Kosten und Aufwand im Verhältnis zum Nutzen?

Teilnehmer:

  • Dr. Ludger Giesberts, Rechtsanwalt DLA Piper (Köln) und Organisator der Deutschen Luftverkehrstage
  • Peter Künzel, Berater der SGS INSTITUT FRESENIUS (Hamburg)
  • Friedrich Hecker, Vorstandsvorsitzender TÜV Rheinland (Köln)
  • Dr. Norbert Lohl, Direktor Zertifizierung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA, Köln)

Moderation: Clemens Bollinger, Journalist, Daedalus Communications und Geschäftsführer des Luftfahrt-Presse-Club